Ups - oder wie es Ryan Georg sagen würde "whoopsie" -: Anette hat ihren Jahrensendlesetag früher online als ich, wie ich gerade gesehen habe. :) Dann wird es doch mal Zeit, dass ich mich von Twitter und News und Youtube verabschiede. Ich war - nicht wirklich erfolgreich - auf der Suche nach einem Quarkkuchenrezept ohne Stärke/Puddingpulver, für 250 g Quark, Grieß habe ich auch nicht im Haus und werde dafür auch nicht extra einkaufen fahren, aber Couscous wäre hier vielleicht ein Ersatz. Ich könnte auch mal aufstehen. Nun ja, ich war schon hoch, schließlich musste die Socke versorgt werden und ich habe mir im Anschluss Frühstück gemacht (bereits verputzt). Merlin hat mich leider mitten in der Nacht (zu 3) wach gehalten, u.a. weil er unter meinem Bett rumorte und er gut eine halbe Stunde zwischen dem Schlafzimmer und dem Wohnzimmer hin und her rödelte, und zwar nicht leise. Als er dann irgendwann zur Ruhe kam, brauchte ich gut eine weitere Dreiviertelstunde, um selbst wieder einzuschlafen, seufz.
Ich werde mir jetzt mal meine Kurzgeschichtensammlung greifen.
Update 13.30 Uhr
Ich habe ein wenig in der Küche herumrumort, das von Jed - danke! - verlinkte Rezept und die dortige Seit eim Übrigen angeschaut und die Kurzgeschichte über 72 Buchstaben beendet, deren Konzept und Umsetzung mir gefiel; die Wissenschaft dieser Erde wurde um Mystik (Kabbala) erweitert und hatte fürm ich auch eine Meta-Ebene. Die direkt folgende, sehr kurze, "Evolution of human science" ist ein fiktiver Beitrag zu der Frage, ob menschliche Wissenschaft noch einen Stellenwert - und welchen - hat, wenn die Wissenschaftler keine originäre Forschung mehr betreiben können, weil diese von superintelligenten Meta-Humans vorangetrieben wird.
Aus gegebenen Anlass denke ich darüber nach, eine offene Katzentoilette mit höherem Rand zu kaufen. Die Socke stand heute erneut vor der normalen Katzentoilette (also die mit der Schwingtür, nicht die mit dem Zugang von oben) und schaute sie an, während sich der Körper in eine gewisse Position begab und ich es gerade noch schaffte, den Deckel abzunehmen und die Socke hineinzuheben. Da ich heute früh schon alle Teile gereinigt hatte, kann hierin eigentlich kein Grund für das Davorsitzen sein. Für andere Gründe sehe _ich_ keinen Anlass, aber das muss nichts bedeuten. Ich habe während der letzten Tage probeweise nachmittags den Deckel weggelassen und er geht dann direkt rauf, allerdings sieht es drumherum dann auch entsprechend aus, da der Rand zu niedrig für die Scharraktionen ist. Hm, ich lasse mir das die nächsten Tage weiter durch den Kopf gehen.
Jetzt werde ich mit der Kurzgeschichtensammlung weiter machen, weil ich sie dieses Jahr noch beenden möchte.
Für Interessierte, auch wenn ich nicht teilnehme, sondern hier weiter vor mich hin rödele: Neyashas Lesemarathon startet um 14 Uhr (klick). :)
Update 16.30 Uhr
Ein weitere Story ist gelesen - Hell is the absence of God. Hier leben die Menschen auf einer Welt, in der Besuche von Engeln regelmäßig erfolgen, in der die Existenz Gottes, des Himmels und der Hölle, keinen Raum für Zweifel lassen und in der es Menschen gibt, die höchst fromm sind und solche, die nicht. Die Hölle ist hier allerdings nicht Feuer, Schwefel, Folter, jedenfalls nicht auf den ersten Blick (wenn man gläubig ist), sondern Gott sieht die Hölle nicht, nimmt weder sie noch die dort existierenden wahr. Die Story bewegt sich um einen Mann, dessen fromme Ehefrau vor ihm verstirbt und der selbst nicht die Liebe zu Gott besitzt, die dafür sorgen würde, dass er nach seinem Tod in den Himmel gelangt, wo sie ist. Diese Story erreichte mich nicht so, wie die übrigen von mir bislang gelesenen, auch wenn ich hier erneut das Konzept interessant fand. Vermutlich liegt es an dem religiösen Aspekt, der im Gegensatz zu "72 Letter" keinen Gegenpol durch die Wissenschaft hatte.
Da ich kein Mittagessen hatte, habe ich nun Hunger und werde mir eine TK-Pizza aufpeppen mit ein paar frischen Sachen. Und dann schaue ich weiter. :)
Zwischenspiel um 17.15 Uhr nach dem Abendessen (die Mozarella-Pizza wurde durch frische Paprika, Zucchini, Pilze und Spinat aufgebrezelt) und einer leicht angeschickerten Natira, die zur Pizza ein halbes Glas Störtebeker Schwarz-Bier getrunken hat. Meine Güte, das zeigt aber sofort Wirkung, uff.
Update 20.50 Uhr
Ich habe "The Stories of your life and others" beendet. Die letzte Kurzgeschichte handelte von einer -wieder zurücknehmbaren - hm Hirnprogrammierung mit dem Ergebnis, dass die Person Gesichter nicht mehr nach Schönheit oder Häßlichkeit unterscheiden kann - die Eigenschaften sind einfach nicht mehr "sichtbar". In dieser als Dokumentation bezeichneten Story kommen Befürworter und Gegner zu Wort, tatsächlich gefühlt im Interviewstil, und es werden Dritte - Wissenschaftler, Unternehmen - eingeführt, die Stellung nehmen. Ich fand das eine faszinierendes Gedankenexperiment, gefiel mir sehr gut.
Das war insgesamt eine spannende Sammlung an Geschichten, teils fühlten sie sich für mich ein wenig "technisch" angesichts des Konzeptes und der Storyentwicklung, aber gestört hat mich das nicht.
Ich vermute, dass dieses Buch mein letztes in diese Jahr beendete ist. :) Mal sehen, womit ich mir gleich die Zeit vertreibe.
Update 23.00 Uhr
Gelesen habe ich nicht, aber den Kater bespasst und bekuschelt und meinen Endpost zu Konstanzes Sachbuch-Challenge und meinem Scheitern geschrieben und veröffentlicht, noch in diesem Jahr, jawohl.
Ich gehe davon aus, dass mein nächstes Update im nächsten Jahr erfolgt, dahr wünsche ich Euch an dieser Stelle,
dass Ihr gut in das neue Jahr kommt,
egal ob im Sessel, auf der Couch, im Bett oder sonstwo. ;)
letztes Update 00.25 Uhr
Die Leute hier auf meiner Ecke hatten definitv ausreichend Feuerwerk, um seit 20 Minuten Raketen zu schießen. Es ist allerdings deutlich ruhiger als sonst, auch Merlin zuckte nicht weiter (diese lauten Feuerwerksbatterien waren nicht großartig dabei). Allerdings klingen ein paar Sachen wie größere Explosionen (ich hoffe nicht, dass es solche waren!). Ich habe die Hoffnung, dass es bald ganz ruhig wird- ich bin wirdklich müde und werde gleich ins Schlafzimmer wechseln.
Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr,
es muss einfach besser werden als 2020.
Ich werde mal schauen, vielleicht lege ich morgen, ähm, heute, noch einen Neujahrslesetag ein. So oder so: Wir lesen uns!

















