Einen schönen Sonntagmorgen! Merlin kuschelt sich morgens auch ganz gern an mich - und mir ist es mal wieder gelungen, ihn dabei zu fotografieren. Gelingt auch nicht immer. ;)
Den Sonntag begonnen habe ich mich den Nachrichten und neben all dem anderen habe ich mehr und mehr Sorge über die uns nächste Woche nach den ganzen Nachmeldungen und Nachtragungen erreichenden Zahlen - und diejenigen, die das "Ergebnis" der diesjährigen Jahresendfeiertage aufzeigen werden. Kein Wunder also, dass ich erst mal wieder in eine andere Welt abgetaucht bin und die "letzte" Geschichte aus der Forward-Collection gelesen habe. Diese stammt aus der Feder von Andy Weir und befasst sich mit Quantentechnologie. Es ist eine zweigliedrige Geschichte, in der sich Weir alle Mühe gibt, Quantencomputer etwas für Normalsterbliche herunterzubrechen; für mich haben die Metapher soweit funktioniert, aber die kleine Geschichte hatte neben der eigentlichen Story doch einen gewissen Techniktalk. Ich mochte sie trotzdem. ;) Im Anschluss war ich etwas online unterwegs, weil ich nicht so recht wusste, wozu ich nun greifen soll. Ergebnis: Ich habe mir Frühstück gemacht, dass ich erst einmal genießen werde. Und dann schaue ich einfach weiter. ;)
Update 12.00 Uhr
Die Wäsche läuft noch. Lustig. Ich habe extra nicht an den Feiertagen die Maschine angemacht, aber jetzt am Sonntag habe ich keine Hemmungen, sie in Gang zu setzen. *g*
Während der Wind hier um die Ecken pfeift - es fühlt sich gerade mehr nach November als nach Ende Dezember an -, lese ich in "Der Kirschbaum meines Feindes" von Wang Tin-Kuo und erfahre gerade etwas mehr vom Protagonisten, über seine Kindheit und wie er Aki, seine spätere Frau, kennenlernt, die wiederum etwas mit dem titelgebenden Kirschbaum zu tun hat. Mal sehen, wie das weitergeht. Vielleicht greife ich aber auch parallel zu etwas anderem, mal sehen.
Update 14.00 Uhr
Zwei Stunden und ich habe nichts bemerkenswertes zu schreiben. :) Ich habe ein wenig Augenpflege betrieben, die Wäsche in den Trockner gebracht und bin auf youtube versackt. *g*
Update 17.00 Uhr
Inzwischen ist die Wäsche nicht nur aus dem Trockner, sondern auch schon verstaut, yeah. In meinem Roman bin ich ein Stück weiter gekommen - ein heftiges Erdbeben hat ein früheres Trauma Akis wieder zum Vorschein gebracht, aber der Kirschbaum ist noch nicht (wieder) aufgetaucht. Zwischendurch habe ich probeweise eine Kurzgeschichte aus einer anderen Anthologie geliehen ("The way the worlds ends" by Jess Walter), aber sie holte mich nicht wirklich ab; es klickte einfach nicht; vermutlich auch der Grund, warum ich gefühlt ewig für die Story benötigt habe. Ich drehe jetzt erst einmal eine Runde im Netz.
Update 20.00 Uhr
letztes Update 22.55 Uhr
Anettes Erwähnung vom Album 2020 hat mich animiert, mir dieses in der Mediathek anzusehen. Es sind so viele Dinge in diesem Jahr passiert, deren zeitliche Abfolge mir gar nicht mehr so bewusst war. Mir hat außerdem die Ersetzung von T**** durch Twittertroll durchaus gefallen; ist ja auch was Wahres dran. Und am Ende der Doku mit dem Herunterfahren zur Weihnacht dachte ich nur - genau, und deswegen fahren auch so viele in die Wintersportgebiete bei uns und auch anderswo. Selbst wenn es sicum Bewegung an der freien Luft handelt und selbst wenn auf Maske geachtet wird, ist das aus meiner Sicht ein Risiko, dass nicht sein muss, weil halt nicht immer jeder sich an die Regeln hält, weil man vielleicht doch anderweitig zusammenkommt und weil die Verletzungsgefahr erhöht ist und unsere Mediziner eher Entlastung brauchen und nicht noch mehr zu tun. Seufz.
Ich habe mir zum Tagesabschluss die Kurzgeschichtensammlung "Stories of your Life and Others" von Ted Chiang gekauft und de erste Kurzgeschichte gelesen, in der es um den Turmbau zu Babel geht und u.a. um das, was auf dem langen Weg den Turm hinauf passiert, den die Minenarbeiter zurücklegen, um das Himmelsgewölbe aufzubrechen. Auf den Autor aufmerksam geworden bin ich durch die Verfilmung einer seiner (in dieser Sammlung enthaltenen) Kurzgeschichten. Ich meine den Film "Arrival". Aber viel lesen werde ich heute sicherlich nicht mehr. Ich bin inzwischen schon ins Bett gewandert und werde auch gleich das Licht ausmachen.
Wir lesen uns!


Moin, bin heute wieder dabei unter https://nettebuecherkiste.wordpress.com/2020/12/27/jahresendlesetage-2020-sonntag-27-dezember/
AntwortenLöschenMerlin sieht sehr zufrieden aus! :-)
@Anette
LöschenEr hatte sich um meinen Arm gebeinelt. <3
*gehtzuAnettesBlog*
Du wirst es nicht glauben, ich habe die Wäsche in einem Anfall von Aberg!lauben sein lassen. Dachte vorher schon manchmal, hm, Rauhnächte, aber ich glaube doch überhaupt nicht an sowas! Echt doof :-D
Löschen@Anette
LöschenStimmt, da war ja auch was - gibt es da nicht auch was über Silvester mit Wäsche?
Zwischen Weihnachten und Neujahr soll man keine Wäsche waschen und/oder aufhängen, weil sonst jemand stirbt. Hat irgendwas mit der Wilden Jagd zu tun. Ist natürlich totaler Quatsch ;-)
LöschenDie Geschichten von Ted Chiang will ich auch lesen. Arrival fand ich toll!
Löschen@Anette
Löschen"Arrival" hat wirklich ein spannendes Konzept und ich bin neugierig, wie die zugrundeliegende Geschichte ausschaut.
Hattest du "Der Kirschbaum meines Feindes" schon mal an einem der Lesetage angefangen? Mir kommt deine Beschreibung so vertraut vor ...
AntwortenLöschenIch finde es auf jeden Fall wieder schön zu lesen, dass du so gemütlich in den Tag gestartet bist (auch wenn sich der Technikanteil der Kurzgeschichte nicht gerade nach entspanntem Lesen anhört *g*).
Der Wind ist heute wirklich heftig. Ich fürchte, wir haben deshalb heute Morgen mit unseren zuschlagenden Fenstern und Türen beim ersten Lüften dafür gesorgt, dass die Nachbarin um sieben Uhr hellwach war ... *hüstel*
@Konstanze
LöschenJa, hatte ich. :) Das Buch habe ich an einem Lesesonntag begonnen und seitdem lag es hier herum. Ich musste tatsächlich die ersten Seiten noch einmal überfliegen, seufz.
Ist das die Musik abspielende Nachbarin? Viell. wollte sie ja den Sonntag sowieso voll ausnutzen... ;)
Dann hatte ich das ja doch richtig in Erinnerung! Und du scheinst heute ganz gut mit dem Buch voran gekommen zu sein. :)
LöschenJupp, die Musik-liebende Nachbarin! Wobei sie ja in letzter Zeit lieber so ab 22/23 Uhr richtig aufdreht - ich glaube, da ist ihr ein früher Start in den Tag nicht so lieb. *g*
Erst einmal hat die Nachbarin den Abend damit eingeläutet, dass sie mehrfach ihren Rauchmelder ausgelöst hat. Mal schauen, was da noch so kommt ... *oje*
LöschenSchön, dass Merlin dir so tapfer zur Seite stan ... äh ... lag, während du dein Buch beendet hast und nun weißt du immerhin, dass das deine Regale nicht langfristig verstopfen wird. *g*
@Konstanze
LöschenVielleicht ist ein Kochexperiment schlehct gelaufen. Immerhin funktioniert der Rauchmelder!
Und ja, er war sehr tapfer - auf seine Weise. :D
Mein Mann, der vorsichtshalber das ganze Treppenhaus nach Rauchgeruch und Problemen im Keller abgesucht hatte, meldete, das "Gelächter und Geruch nach frittiertem Fisch" aus der Nachbarwohnung gekommen wäre. Und ja, immerhin funktioniert der Rauchmelder (unserer übrigens auch, wenn der alte Staubsauger direkt darunter stand beim Saugen), aber es ist schon ein Schreckmoment und uns ist erst einmal wieder bewusst geworden, dass so eine Dachgeschosswohnung im Brandfall einige Nachteile hätte.
LöschenSehr tapfer! Und hübsch! :)
Hab eine gute Nacht. :)
@Konstanze
LöschenDie gute Nacht hatte ich, danke! Und ja, ich kann mir das vorstellen mit dem Schreckmoment, wenn das Teil losgeht und man so weit oben wohnt.
Kennt noch jemand diese Tradition, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr keine Wäsche waschen soll? Da war bei uns zuhause ein absolutes NoGo. Auch wenn ich nie wirklich eine Erklärung dafür gefunden habe.
AntwortenLöschen@JED: Die Tradition hängt mit der Wilden Jagd zusammen, die in den Raunächten reitet. Ich persönlich kenne es so, dass die Wilde Jagd sich in Wäscheleinen verfängt, aber wenn du bei Wiki unter "Rauhnacht" schaust, findest du noch weitere Auslegungen dieses Aberglaubens. Wobei ich ja der Meinung bin, dass das mit der Wäsche vor allem mal wieder eine Methode war, um "unordentliche" und nicht so "fleißige" Hausfrauen zu bestrafen, wenn sie nicht vor den Feiertagen alles in Ordnung hatten und gezwungen waren in dieser Zeit zu waschen.
Löschen@all
LöschenAh, Konstanze und Anette haben die Antwort auf meine und Jeds Frage. :) Danke!
Irgendwas - aber das könnte auch Ostern gewesen sein -habe ich noch im Hinterkopf mit morgens Wasser irgendwo holen in einer Schale aus einer Quelle. Je, ich glaube, das war ein Frühlingsbrauch.
@Konstanze
Vielleicht hört sie ja nicht mehr so spät Musik, wenn ihr Tag früher anfängt. *g*
Ich bin eher eine unordentliche Hausfrau, weil ich dann ab Weihnachten nicht mehr wasche und sich hier dann die Schmutzwäsche stapelt. 🙈 Aber lieben Dank für die Erklärung.
AntwortenLöschen