Auf der Runde habe ich in "The Sandman" von Neil Gaiman weitergehört und es war Zeit für ein weiteres schreckliches Kapitel um die Muse Kalliope und ihre Zeit als Gefangene zweier Schriftsteller. Zur Umsetzung und zu James McAvoy, der Morpheus darstellt bei dieser Gelegenheit: U.a. mit welch wenigen Tönen und Worten er in dem Setting unglaubliche Wut transportiert, ist fantastisch. Später beim Vorbereiten des Frühstücks habe ich den Rest von "A Dream of thousend cats" gehört, in der eine Siam-Katze ihre Erlebnisse mit Menschen und mit Morpheus erzählt.
Im Übrigen habe ich nebenher heute in einem anderen Werk Gaimans geblättert "Art Matters", in welchem (mir teils bekannte) Texte Gaimans betreffend Ideen, Büchereien, dem Kreieren von Chris Riddells Zeichnungen komplettiert werden.
Es ist gut zu lesen und zu schauen und ich stimme mit vielen Dingen, die Gaiman dort schreibt überein, z.B. auch dass Büchereien unbedingt erhalten werden müssen, um Zugang zu Literatur und Informationen für alle zu gewährleisten.
Update 15.30 Uhr
Ich habe inzwischen "Art Matters" beendet - es war allerdings auch nur ein kleines schmales Büchlein. :) Und weil ich meine 2 bestellten Puzzle aus der Paketstation befreien musste, bin ich auch gleich mal ein paar Schritte weiter in die örtliche Buchhandlung (mit Whisky-Abteilung <3 ) gegangen. Das Ergebnis war der Kauf einer Flasche Whisky und fünf Bücher: "Gier" von Marc Elsberg (sein "Blackout" fand ich toll), mal wieder einen Andreas Eschbach mit "Eines Menschen Flügel", "Trauer ist das Ding mit Federn" von Max Porter, von dem ich schon so viel gehört habe, "Die verlorene Ehe der Katharina Blum" von Heinrich Böll, weil ich noch nie was von Böll gelesen habe und "Der Kirschbaum meines Feines" von Wang-Ting Kuo, weil der Klappentext mich ansprch. :) Ich sollte mich also besser nicht beschweren, nichts zu lesen im Haus zu haben. :D
Irgendwann bin ich dann aber trotz meines guten Frühstücks dann hungrig geworden und so habe ich heute das Rezept für einen Weiße-Bohnen-Kartoffel-Topf (+ Karotte + eine rote Paprika) von Spain-on-a-Fork nachgekocht (klick). Mir hat es geschmeckt, obwohl ich glaube, dass ich einen Tick weniger geräuchertes Paprikapulver hätte nehmen sollen. Das - oder ich bin die Würze von frischem Knoblauch nicht gewohnt (und dabei habe ich nur eine kleine Zehe verwendet). Vermutlich werde ich, wenn ich den Rest morgen esse, nicht nur etwas Flüssigkeit, sondern auch etwas Honig nachgeben. Aber ansonsten: wärmend und sättigend. Während meiner Zeit in der Küche habe ich die Audioumsetzung von "The Sandman" mit einem Kapitel über William Shakespeare und einer besondere Vorstellung im Grünen beendet. Ich will mehr. Aber ich fürchte, der nächste Comic-Band muss erst noch umgesetzt werden. ;)
Update 21.30 Uhr
Morgen melde ich mich wieder, vermutlich im gleichen Post. :)
Sonntag, 12.45 Uhr
Das Frühstück und das Mittagessen (ich habe der Suppe etwas Wasser zugefügt und dann in der Tasse einen Klecks Joghurt, um meinem gestriges zu grozügiges Einsetzen von geräuchertem Paprikapulver und/oder frischem Knoblauch etwas gegenzuwirken, hat funktioniert) ist bereits verspeist. Und über den Vormittag hinweg habe ich "Gier" von Marc Elsberg ausgelesen, welches gemischte Gefühle in mir hinterlassen hat. Für mich hat grundsätzlich der Spannungsbogen Jan betreffend funktioniert, sonst hätte mich der Roman nicht in diesem Maße bei der Stange gehalten. Es ist eine Suche-/Verfolgungsjagd mit wechselnden Perspektiven innerhalb einer Gruppe und zu anderen, geschrieben in teils sehr kurzen Sätzen und mit einem Geschehen von - wenn ich das richtig überblicke - weniger als 24 Stunden. Auch das Thema ist interessant - Wohlstandsverteilung, Studien in Bezug auf Entscheidungsfindung -. Aber in diesem Roman kam beides für mich nicht so recht zusammen. Ich gebe gern zu, dass mir der Kopf manchmal von den Begriffen schwirrte - ich war durchaus für einige der erläuternden Beispiele dankbar. Aber zum bzw. am Ende wurde es mir dann doch etwas zuviel. Ich hätte mir dafür ein Mehr an realen Auswirkungen in der heutigen Welt gewünschtt, aber das hätte diesen Roman wohl gesprengt. Trotzdem: Schon wegen der Bauernfabel und weil ich mehr über das Zusammenwirken verschiedener Bereiche wie z.B. Psychologie, Spieltheorie, Soziologie in diesem Zusammenhang erfahren habe, war das Buch meine Zeit wert. ;)
Ich liebäugel jetzt mit einem der neuen Puzzle. :)
Update 17.10 UhrIch habe heute Nachmittag "The World of Frida Kahlo" begonnen. Als Hörbuch habe ich mir "Project Nemesis" von Jeremy Robinson geladen, über das ich gestolpert bin, weil ich nach anderen Büchern, die Jeffrey Kafer eingesprochen hat, gesucht habe. Die Story beginnt mit einer Militärübung, in welcher in einer Höhle etwas von zwei Teilnehmern entdeckt wird, das eindeutig nicht an die Öffentlichkeit gelangen soll. Nach einem Zeitsprung wird Jon Hudson vorgestellt, der für Homeland Security arbeitet, und zwar für Abteilung P. Wie Paranormal. Nur dass er das für ziemlich sinnfrei hält - und dann halt nach Maine geschickt wird, um die Sichtungen eines Sasquatch zu untersuchen. An anderer Stelle findet in einer geheimen Unternehmung äh medizinische Forschung statt, die etwas mit den Ereignissen zu Beginn der Story zu tun hat. Ich finde die Story ganz spannend erzählt bislang; sie vertreibt die Zeit neben der Puzzelei ganz gut. :)
letztes Update 21.35 Uhr
71 % meines Hörbuches sind gehört. Jon Hudson und der Sheriff wünschen sich, sie hätten einen Sasquatch gefunden als das riesige Ding, das eine Schneise der Verwüstung hinterlässt... Mit meinem "Die Welt von Frida Kahlo"-Puzzle bin ich weiter vorangekommen.
Mal sehen, ob ich unter der Woche Zeit und Muße zum weiterpuzzeln haben werde, spätestens nächstes Wochenende geht es sonst sicherlich damit weiter. ;) Ich werde gleich auch ins Schlafzimmer wechseln; die Augen fallen mir doch zu heute, was vermutlich am mangelnden Nachmittagssschläfchen liegt, lach. Bis nächstes Wochenende. :)









