Donnerstag, 31. Dezember 2020

Konstanzes Sachbuch-Challenge 2020 - *räusper* Endpost

Es ist nicht so, dass ich nach "Exposure" kein anderes Sachbuch mehr gelesen hätte. Nur habe ich zu den späteren kaum Notizen gemacht und, nun ja, es ist schon einige Monate her. Ich sehe die Challenge daher für mich gescheitert an, weil ich schlichtweg keine vernünftigen Eindrücke von den weiteren Büchern geliefert habe und dieser Endpost diese auch nicht ersetzen können wird. :) 

Aber ich will wenigstens aufzeigen, was ich sonst noch so gelesen habe. 

Mit "Star Trek Design" von Judith Reeves-Stevens und Garfield Reeves-Stevens habe ich meiner Trekkie-Leidenschaft nachgegeben und mehr über, nun ja, Design in den Shows (bis Voyager) gelesen. 

Der Schauspieler George Takai, der in der Original-Star-Trek Serie Hikaru Sulu darstellte, berichtet in "They called us enemey"von der Zeit, in der er und seine Familie in amerikanischen Internierungslager verbringen mussten, einfach, weil sie (und andere) japanischer Abstammung waren. Hinein spielt hier auch sein Verhältnis zu seinem Vater. Die Umsetzung erfolgte als Graphic Novel und ich fand das Medium sehr gut gewählt. 

Ich habe noch weitere autobiographische Erfahrungen in Graphic-Novel-Form gelesen, zum einen "A Firestorm" von Brian Fies, in der er in starken Bildern nicht nur seine Erfahrungen aufgrund der Brände im Oktober 2017 in Kalifornien verarbeitet. In "The Imitation Game" von Jim Ottoviani geht es um Alan Turing und im Gegensatz zu der Graphic Novel. die ich zu anderer Zeit vom gleichen Autor über Richard P. Feynman gelesen hatte, kam ich in die dargestellten "Technikalien" bei Turing nicht hinein. Eindrucksvoll, erschreckend, grausig war "Barfuß durch Hiroshima - Kinder des Krieges & der Tag danach" von Keiji Nakazawa, die ersten zwei Bände der weitere Teile umfassenden autobiographischen Reihe; sie umfassen die Zeit vor und kurz nach dem Abwurf der Bombe auf Hiroshima. 

In Form eines Audiobuches habe ich "Stephen Fry in Amerika" konsumiert, gelesen vom Autor selbst. Es war zwar nicht uninteressant, seinen Begegnungen und Anekdoten zuzuhören, aber mir waren diese insgesamt zu kurz und nicht tief genug. Das Buch bzw. Hörbuch war vermutlich ein Nebenprodukt der TV-Produktion. 

Während meines Spätsommerurlaubs bin ich per Buch nach China gereist und habe den Kulturclash von Thomas Derkens mit der Familie seiner Freundin und späteren Ehefrau miterlebt in "Und täglich grüßt der Tigervater: Als deutscher Schwiegersohn in China". Ich bekam, was ich erwartet hatte, humorvoll aufbereitete Erlebnisse und Geschehnisse aus dem familiären Alltag und Anforderungen im Zusammenhang mit der Beziehung des Autors zu seiner zukünftigen Frau. 

Mit der ebenfalls in China befindlichen Stadt "Shenzhen: Die Weltwirtschaft von morgen" beschäftigte sich Wolfgang Hirn. Ich fand es faszinierend, wie die technologische Entwicklung in dieser Stadt voranschreitet, was dort heute schon umgesetzt wird in Bezug auf öffentlichen Verkehr, Elektromobiliät, Start Ups und Zuzug von Firmen.  Hirn geht auch die Entstehung/Entwicklung der Stadt und Umgebung ein, auch in Bezug auf Hongkong. Gleichwohl sollte bei all der Innovation und Begeisterung nicht vergessen werden, wie dieser Staat geführt wird und welche Menschenrechtsverletzungen in ihm begangen werden. 

Nicht nur, aber auch durch Asien ging es mit Martin Klauka "Einmal mit Katze um die halbe Welt" - und zwar mit dem Motorrad. Martin Klauka hatte ein kleines Kätzchen auf einer Tour gerettet und mit nach Deutschland genommen, aufgepäppelt und die "Prinzessin" fand Gefallen daran, mit ihm und seinem Motorrad zu verreisen, bis es letztlich auf eine lange Tour Richtung Asien ging. Anekdoten über die Reise, die Menschen, das Verhalten der Prinzessin - aber auch der Reaktionen der Menschen auf diese neugierig in die Welt schauende Katzen folgen und ich fand das erbaulich zu lesen, auch wenn ich mir ab und an ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte. 

Im genannten Urlaub habe ich auch "Gastrologik: Die erstaunliche Wissenschaft der kulinarischen Verführung" von Charles Spence gelesen und gestehe, dass ich nur wenig konkrete Erinnerungen an dieses Buch habe. Eines allerdings ist mir im Gedächtnis geblieben, nämlich wie stark der Geruchssinn den Geschmack beeinflusst (weshalb ich plante, bei einer gewinnen einzunehmenden Substanz zur Not mit einer Wäscheklammer meine Nase komplett zu verschließen; ich hatte den Geruch/Geschmack dieses Zeugs noch jahrelang im "Geschmacksgedächtnis". Letzlich musste ich das übrigens nicht tun, weil die Entwicklung des Pulvers dankenswerterweise deutlich vorangeschritten ist). 

Über längere Zeit habe ich "Wasser und Zeit. Eine Geschichte unserer Zukunft" von Andri Snaer Magnason gelesen, was eine interessante Erfahrung war, aber nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Der Autor brachte Naturbetrachtung, isländische und familiäre Geschichte, Gletscher (nicht nur in Island) zusammen mit Legenden, Gesprächen (u.a. mit dem Dalai Lama) und seiner deutlich wahrnehmbaren Leidenschaft für die Umwelt und den Umwelttschutz. 

Und dann war doch "Der Salzpfad" von Rynor Winn. Sie und ihr Ehemann Moth verlieren ihr zu Hause und beschließen, den Küstenwanderweg Englands zu wandern; ein wahrlich abenteuerlicher Plan vor dem Hintergrund, dass sie auf die staatliche Unterstützung angewiesen sind, weitere Ausstattung benötigen und Moth krankehitsbedingt eigentlich nicht in der Lage ist, so etws zu stemmen. Und dennoch starten sie und ich habe sie gern dabei begleitet. 

(Die ersten 3 gelesenen und mit richtiger Nachlese versehenen Bücher findet Ihr hier:
- Ich war noch niemals auf Saturn von Michael
- Permanent Record by Edward Snowden
- Exposure by Robert Billot

Okay, so habe ich in diesem Lesejahr noch den Endpost geschrieben. Immerhin. :) 

Jahresend(lese)tage 2020 #5

Ups - oder wie es Ryan Georg sagen würde "whoopsie" -: Anette hat ihren Jahrensendlesetag früher online als ich, wie ich gerade gesehen habe. :) Dann wird es doch mal Zeit, dass ich mich von Twitter und News und Youtube verabschiede. Ich war - nicht wirklich erfolgreich - auf der Suche nach einem Quarkkuchenrezept ohne Stärke/Puddingpulver, für 250 g Quark, Grieß habe ich auch nicht im Haus und werde dafür auch nicht extra einkaufen fahren, aber Couscous wäre hier vielleicht ein Ersatz. Ich könnte auch mal aufstehen. Nun ja, ich war schon hoch, schließlich musste die Socke versorgt werden und ich habe mir im Anschluss Frühstück gemacht (bereits verputzt). Merlin hat mich leider mitten in der Nacht (zu 3) wach gehalten, u.a. weil er unter meinem Bett rumorte und er gut eine halbe Stunde zwischen dem Schlafzimmer und dem Wohnzimmer hin und her rödelte, und zwar nicht leise. Als er dann irgendwann zur Ruhe kam, brauchte ich gut eine weitere Dreiviertelstunde, um selbst wieder einzuschlafen, seufz. 

Ich werde mir jetzt mal meine Kurzgeschichtensammlung greifen. 

Update 13.30 Uhr
Ich habe ein wenig in der Küche herumrumort, das von Jed - danke! - verlinkte Rezept und die dortige Seit eim Übrigen angeschaut und die Kurzgeschichte über 72 Buchstaben beendet, deren Konzept und Umsetzung mir gefiel; die Wissenschaft dieser Erde wurde um Mystik (Kabbala) erweitert und hatte fürm ich auch eine Meta-Ebene. Die direkt folgende, sehr kurze, "Evolution of human science" ist ein fiktiver Beitrag zu der Frage, ob menschliche Wissenschaft noch einen Stellenwert - und welchen - hat, wenn die Wissenschaftler keine originäre Forschung mehr betreiben können, weil diese von superintelligenten Meta-Humans vorangetrieben wird.  

Aus gegebenen Anlass denke ich darüber nach, eine offene Katzentoilette mit höherem Rand zu kaufen. Die Socke stand heute erneut vor der normalen Katzentoilette (also die mit der Schwingtür, nicht die mit dem Zugang von oben) und schaute sie an, während sich der Körper in eine gewisse Position begab und ich es gerade noch schaffte, den Deckel abzunehmen und die Socke hineinzuheben. Da ich heute früh schon alle Teile gereinigt hatte, kann hierin eigentlich kein Grund für das Davorsitzen sein. Für andere Gründe sehe _ich_ keinen Anlass, aber das muss nichts bedeuten. Ich habe während der letzten Tage probeweise nachmittags den Deckel weggelassen und er geht dann direkt rauf, allerdings sieht es drumherum dann auch entsprechend aus, da der Rand zu niedrig für die Scharraktionen ist. Hm, ich lasse mir das die nächsten Tage weiter durch den Kopf gehen. 

Jetzt werde ich mit der Kurzgeschichtensammlung weiter machen, weil ich sie dieses Jahr noch beenden möchte. 

Für Interessierte, auch wenn ich nicht  teilnehme, sondern hier weiter vor mich hin rödele: Neyashas Lesemarathon startet um 14 Uhr (klick). :) 

Update 16.30 Uhr
Ein weitere Story ist gelesen - Hell is the absence of God. Hier leben die Menschen auf einer Welt, in der Besuche von Engeln regelmäßig erfolgen, in der die Existenz Gottes, des Himmels und der Hölle, keinen Raum für Zweifel lassen und in der es Menschen gibt, die höchst fromm sind und solche, die nicht. Die Hölle ist hier allerdings nicht Feuer, Schwefel, Folter, jedenfalls nicht auf den ersten Blick (wenn man gläubig ist), sondern Gott sieht die Hölle nicht, nimmt weder sie noch die dort existierenden wahr. Die Story bewegt sich um einen Mann, dessen fromme Ehefrau vor ihm verstirbt und der selbst nicht die Liebe zu Gott besitzt, die dafür sorgen würde, dass er nach seinem Tod in den Himmel gelangt, wo sie ist. Diese Story erreichte mich nicht so, wie die übrigen von mir bislang gelesenen, auch wenn ich hier erneut das Konzept interessant fand. Vermutlich liegt es an dem religiösen Aspekt, der im Gegensatz zu "72 Letter" keinen Gegenpol durch die Wissenschaft hatte.

Da ich kein Mittagessen hatte, habe ich nun Hunger und werde mir eine TK-Pizza aufpeppen mit ein paar frischen Sachen. Und dann schaue ich weiter. :)  

Zwischenspiel um 17.15 Uhr nach dem  Abendessen (die Mozarella-Pizza wurde durch frische Paprika, Zucchini, Pilze und Spinat aufgebrezelt) und einer leicht angeschickerten Natira, die zur Pizza ein halbes Glas Störtebeker Schwarz-Bier getrunken hat. Meine Güte, das zeigt aber sofort Wirkung, uff. 

Update 20.50 Uhr
Ich habe "The Stories of your life and others" beendet. Die letzte Kurzgeschichte handelte von einer -wieder zurücknehmbaren - hm Hirnprogrammierung mit dem Ergebnis, dass die Person Gesichter nicht mehr nach Schönheit oder Häßlichkeit unterscheiden kann - die Eigenschaften sind einfach nicht mehr "sichtbar". In dieser als Dokumentation bezeichneten Story kommen Befürworter und Gegner zu Wort, tatsächlich gefühlt im Interviewstil, und es werden Dritte - Wissenschaftler, Unternehmen - eingeführt, die Stellung nehmen. Ich fand das eine faszinierendes Gedankenexperiment, gefiel mir sehr gut. 

Das war insgesamt eine spannende Sammlung an Geschichten, teils fühlten sie sich für mich ein wenig "technisch" angesichts des Konzeptes und der Storyentwicklung, aber gestört hat mich das nicht. 

Ich vermute, dass dieses Buch mein letztes in diese Jahr beendete ist. :) Mal sehen, womit ich mir gleich die Zeit vertreibe.  

Update 23.00 Uhr
Gelesen habe ich nicht, aber den Kater bespasst und bekuschelt und meinen Endpost zu Konstanzes Sachbuch-Challenge und meinem Scheitern geschrieben und veröffentlicht, noch in diesem Jahr, jawohl. 

Ich gehe davon aus, dass mein nächstes Update im nächsten Jahr erfolgt, dahr wünsche ich Euch an dieser Stelle, 

dass Ihr gut in das neue Jahr kommt,
egal ob im Sessel, auf der Couch, im Bett oder sonstwo. ;)

letztes Update 00.25 Uhr


Die Leute hier auf meiner Ecke hatten definitv ausreichend Feuerwerk, um seit 20 Minuten Raketen zu schießen. Es ist allerdings deutlich ruhiger als sonst, auch Merlin zuckte nicht weiter (diese lauten Feuerwerksbatterien waren nicht großartig dabei). Allerdings klingen ein paar Sachen wie größere Explosionen (ich hoffe nicht, dass es solche waren!). Ich habe die Hoffnung, dass es bald ganz ruhig wird- ich bin wirdklich müde und werde gleich ins Schlafzimmer wechseln. 

Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr,
es muss einfach besser werden als 2020. 

Ich werde mal schauen, vielleicht lege ich morgen, ähm, heute, noch einen Neujahrslesetag ein. So oder so: Wir lesen uns!

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Mittwoch, 30. Dezember 2020

Jahresend(lese)tage 2020 #4

Moin! Ich habe Hunger und  muss mir gleich erst einmal Frühstück machen. Geschlafen habe ich diese Nacht deutlich besser als die letzte. Angesichts des Umstandes, dass mir netterweise Zugang zu einem Restmüll-Container gewährt wurde, bin ich nach dem Aufstehen aber erst einmal meine Wohnung durchgegangene und habe Sachen aussortiert, die ich später noch einwerfen werde. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich mal wieder einen kritischen Blick auf meinen Bücherbesteand geworfen und gleich noch eine Sendung für Momox fertiggemacht. Später will ich noch in den Keller - ich kann den natürlich nicht bei dieser Gelegenheit vernünftig aufräumen, aber ein paar kleinere und dabei doch sperrigere Teile, die sonst sofort die Hälfte einer Mülltonne blockieren würden, finde ich bestimmt auch im Keller. ;) Dass ich während der Räumarbeiten mein Hörbuch hätte hören können - darauf bin ich natürlich erst jetzt gekommen, lach.

Aber wie gesagt, jetzt habe ich Hunger. 

Update 14.25 Uhr

Nach dem Früttag oder Frittag (oder Brunch) nach 11 Uhr bzw. währenddessen habe ich im Netz Nachrichten gelesen,  interessante Clips geschaut und weiter herumgemölt. Dabei ist eine Kiste für den öffentlichen Bücherschrank herausgekommen und ein paar Deko-Elemente für den Container, die sowieso schon seit Jahr und Tag in der hintersten Ecke Staub ansetzen (oder keinen, weil sie nie aus dem Schrank kamen). Außerdem habe ich ein Buch angelesen (englischer Gebrauchtkauf) und es direkt auch noch bei Momox eingepackt -ein Titel weniger im TuB -. 

Und ich habe die nächste Kurzgeschichte "72 Letters" begonnen. Ich hatte zunächst gedacht, es ginge um 72 Briefe, aber bereits in den ersten Absätzen wurde klar, dass es um Buchstaben geht und eine alternative Erde, in welcher Lehmfiguren mit Hilfe von Namen animiert werden; durch den erwachsen werdenden Protagonisten erfährt man indirekt etwas über die industrielle Entwicklung und Forschung; er ist einer der Entwickler und Verfeinerer der "Automata" auf der Basis dieser "Technik" und wird gerade über ein nicht allgemein bekanntes Forschungsergebnis unterrichtet in der Hoffnung, dass er helfen/beitragen kann.

letztes Update  22.20 Uhr
Ich bin altes Kram losgeworden und danach noch ins Büro, um notwendige Anweisungen u.a. an Kollegen zu machen, die in meinen Verantwortungsbereich fallen. Ich habe dann noch mit einem meiner Chef über Fest, Familie und sonstiges geredet und bin später dann noch für den Kater ein bisschen Futter holen. Daheim angekommen hörte ich vereinzelt Böller und ich kann nur hoffen, dass es insgesamt ruhig bleibt morgen im privaten Bereich. Weder meine Socke noch ich legen Wert auf Knallerei...

Ich bin dann etwas im Netz versackt, u.a. bei Audible und bei youtube, bevor ich zu meiner Kurzgeschichtensammlung gegegriffen habe. Wirklich weiter bin ich allerdings in meiner Story nicht gekommen, weil mir ständig die Augen zufallen. ;) Ich werde also das tun, was mein Körper mir sagt und ins Bett gehen. 

Wir lesen uns! 

Dienstag, 29. Dezember 2020

Jahresend(lese)tage 2020 #3

Mahlzeit. Nach einer unruhigen Nacht mit Träumen, an die ich mich nicht erinnere, bin ich morgens immer wieder eingeschlafen, hab später ein paar Sachen erledigt und bin im Netz auf youtube hängegeblieben. Und statt Frühstück (okay, es gab einen Kaffee irgendwann) habe ich direkt Mittag gegessen (veganes Sushi). Aktuell bin ich auf der Suche nach meinem Telefon - es steht noch auf lautlos und ich habe es irgendwo hingelegt. Clever. 

Es wird jedenfalls nicht lange dauern, dann werde ich in den Lesesessel wandern und dort lesen (oder etwas auf dem Pad sehen oder vielleicht wieder einschlafen, lach). 

Update 15.30 Uhr
Ich habe mein Hörbuch zu Ende gehört, während ich etwas herumgelaufen bin und einen Bagelteig vorbereitet habe. u.a. Portland war dieses Mal Schauplatz (früher u.a. Boston und Washington D.C.) und der Teil endete mit einem Cliffhanger - böse. Ich habe daher natürlich das 5. Buch der Serie geladen. ;) Der Teig ist inzwischen auch prima aufgegangen, also werde ich jetzt in der Küche beim Werkeln "Project Legion" beginnen. :) 

Update 16.50 Uhr
Die Bagels sind fertig und ich hätte wirklich am liebsten direkt einen der mit geriebenen Käse bestreuten gegriffen, aber sie sind noch zu heiß. :) Die anderen sind mit Sesam, Sesam mit Käse bestreut und die letzten mit einer Salatmischung, lach. Gehört habe ich nebenher dann auch "Project Legion", der Cliffhanger ist aufgelöst und es gibt eine weitere Dimension in der Geschichte. Wie gesagt, Popcorn-Hörbuch. :)  Nun sitze ich aber wieder im Lesesessel und werde mir die nächste Kurzgeschichte durchlesen.

letztes Update heute 21.20 Uhr
Ich habe etwas länger für die (auch längere) Story "The Story of your Life" benötigt. Ted Chiang steigt hier in Frage der Kommunikation - geprochen und geschrieben - ein und wie die Wahrnehmung die Kommunikation beeinflusst und dann ist da noch die Frage des freien Willens. Die Story war die Basis für den Film "Arrival", der von der Story zwar abweicht, aber auch viele Dinge übernimmt. Story und Film finde ich jeweils faszinierend. 

Ich habe es mit mehrfachen Anläufen auch geschafft meine Updates auf goodreads einzustellen. Es scheint so, als hätte goodreads entweder Serverprobleme/-ausfälle oder nimmt Arbeiten im Hintergrund vor (die Anmeldung per Twitter entfällt ja und ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden haben - entfällt die Verbindung zu Twitter auch im Übrigen, sodass auch keine Updates mehr dort erscheinen?). Ich habe jedenfalls mehrfach eine Fehlermeldung erhalten, musste häufig neu laden etc. Nun ja, inzwischen habe ich es ja geschafft. 

Ich bin recht müde; kein Wunder, die Nacht war ja unruhig bei mir. Hoffentlich wird es diese Nacht besser. :)

Wir lesen uns!

Montag, 28. Dezember 2020

Jahresend(lese)tage 2020 #2

Länger geschlafen - check
gefrühstückt - check
Nachrichten - check (seufz)
Internet im Übrigen - check
etwas zur Entspannung gelesen - nope, dazu bin ich noch nicht gekommen und das wird auch noch ein wenig dauern.
Ich vermute, einige LeserInnen werden aufstöhnen oder mit den Augen rollen, aber ich muss gleich noch für ca. 1- 2 Stunden ins Büro und dort Sachen erledigen, die meine Kolleginnen halt nicht erledigen können, da ich keine Zeit hatte, sie in diese Arbeiten und Programmbedienungen einzuweisen (was hoffentlich im nächsten Jahr mit der neuen Software in diesem Fachbereich asugewogener wird, da wir dann wohl auf demselben Kenntnisstand sind *g*). Und damit ich bald wieder rumlümmeln und faulenzen kann, werde ich mich noch heute Vormittag auf den Weg machen. Hm. Im Nachgang könnte ich meinen Obst- und Gemüsebestand aufstocken...

Update 13.50 Uhr
Ich war gegen 12.30 wieder daheim; es hatte doch ein wenig länger gedauert (es gab noch ein paar Orga-Fragen zu klären). Einkaufen war ich direkt im Anschluss auch nicht, weil ieh erst einmal eine Linsensuppe zu mir nehmen wollte. Ich habe inzwischen die zweite Geschichte aus "Stories of your Life and Others" begonnen, in der es um eine Hormontherapie gegen beschädigte Hirnzellen geht. Mal sehen, wie sie ausgeht - ich unterbreche sie nämlich, um jetzt den Einkauf zu mache. Ich hoffe, es wird um diese Uhrzeit nicht allzuviel in den Läden los sein. ;) 

Update 16.35 Uhr

Der Einkauf ist erledigt. Da ich es vor dem Lockdown nicht mehr geschafft hatte, zum Friseur zu gehen - und es eigentlich schon deutlich Zeit zum Nachschneiden war -, habe ich heute ein Haarband und einen Haarreifen gekauft. Ich muss erst die 50 überschreiten, um nach Jahrzehnten so etwas wieder zu tragen, lach. Aber dadurch wird das Hin- und Hergewuchere auf meinem Kopf ein wenig in Schach gehalten. *g* Da das Wetter hier auch noch gut war - trocken, nicht windig und ca. 5 °C -, bin ich auch direkt eine Runde walken gegangen. Nebenher gab es den aktuellen Kaiju-Thriller auf die Öhrchen und eine weitere Entdeckung zu machen. Da ich mich ja etwas bewegt habe, durfte ich danach auch den Eierlikör-Berliner essen, nicht wahr? Und nebenher habe die vorhin erwähnte Kurzgeschichte beendet - interessant, aber .. technisch. ;) 

Jetzt hänge ich im Lesesessel und überlege, ob ich die nächste Geschichte lese oder etwas anderes oder ob ich ggf. was ganz anderes tue. Ich werde berichten. 

Update 18.30
Zwei Stunden lümmeln, im Netz surfen, Koch- und Backvideos schauen und keine Zeile in einem Buch gelesen. Passt schon.

letztes Update 22.20 Uhr
Eine weitere Kurzgeschichte ("Division by Zero") ist gelesen. Diese handelt von einer Mathematikerin, die einen mathematisch erhebliche Formel findet. Die Story beschäftigt sich mit den Auswirkungen, aber konkret und persönlich auf die Mathematikerin. 

Auch wenn die nächste Story diejenige sein dürfte, auf welche "Arrival" beruht, habe ich die Sammlung erst einmal beiseite gelegt, weil ich einen frischen Kopf für sie haben wollte. Stattdessen bin ich noch im Netz herumgesurft, haben ein paar Clips geschaut und mir dann John Wyndhams "Plan for Chaos" ... angeschaut. Ich weiß noch nicht, ob ich über das Anlesen hinaus bei Wyndham bleibe - heute oder morgen -, ich werde es herausfinden. :) 

Wir lesen uns!

Sonntag, 27. Dezember 2020

Jahresend(lese)tage 2020 #1

Einen schönen Sonntagmorgen! Merlin kuschelt sich morgens auch ganz gern an mich - und mir ist es mal wieder gelungen, ihn dabei zu fotografieren. Gelingt auch  nicht immer. ;) 

Den Sonntag begonnen habe ich mich den Nachrichten und neben all dem anderen habe ich mehr und mehr Sorge über die uns nächste Woche nach den ganzen Nachmeldungen und Nachtragungen erreichenden Zahlen - und diejenigen, die das "Ergebnis" der diesjährigen Jahresendfeiertage aufzeigen werden. Kein Wunder also, dass ich erst mal wieder in eine andere Welt abgetaucht bin und die "letzte" Geschichte aus der Forward-Collection gelesen habe. Diese stammt aus der Feder von Andy Weir und befasst sich mit Quantentechnologie. Es ist eine zweigliedrige Geschichte, in der sich Weir alle Mühe gibt, Quantencomputer etwas für Normalsterbliche herunterzubrechen; für mich haben die Metapher soweit funktioniert, aber die kleine Geschichte hatte neben der eigentlichen Story doch einen gewissen Techniktalk. Ich mochte sie trotzdem. ;) 

Im Anschluss war ich etwas online unterwegs, weil ich nicht so recht wusste, wozu ich nun greifen soll. Ergebnis: Ich habe mir Frühstück gemacht, dass ich erst einmal genießen werde. Und dann schaue ich einfach weiter. ;) 

Update 12.00 Uhr
Die Wäsche läuft noch. Lustig. Ich habe extra nicht an den Feiertagen die Maschine angemacht, aber jetzt am Sonntag habe ich keine Hemmungen, sie in Gang zu setzen. *g* 

Während der Wind hier um die Ecken pfeift - es fühlt sich gerade mehr nach November als nach Ende Dezember an -, lese ich in "Der Kirschbaum meines Feindes" von Wang Tin-Kuo und erfahre gerade etwas mehr vom Protagonisten, über seine Kindheit und wie er Aki, seine spätere Frau, kennenlernt, die wiederum etwas mit dem titelgebenden Kirschbaum zu tun hat. Mal sehen, wie das weitergeht. Vielleicht greife ich aber auch parallel zu etwas anderem, mal sehen. 

Update 14.00 Uhr
Zwei Stunden und ich habe nichts bemerkenswertes zu schreiben. :) Ich habe ein wenig Augenpflege betrieben, die Wäsche in den Trockner gebracht und bin auf youtube versackt. *g*

Update 17.00 Uhr
Inzwischen ist die Wäsche nicht nur aus dem Trockner, sondern auch schon verstaut, yeah. In meinem Roman bin ich ein Stück weiter gekommen - ein heftiges Erdbeben hat ein früheres Trauma Akis wieder zum Vorschein gebracht, aber der Kirschbaum ist noch nicht (wieder) aufgetaucht. Zwischendurch habe ich probeweise eine Kurzgeschichte aus einer anderen Anthologie geliehen ("The way the worlds ends" by Jess Walter), aber sie holte mich nicht wirklich ab; es klickte einfach nicht; vermutlich auch der Grund, warum ich gefühlt ewig für die Story benötigt habe. Ich drehe jetzt erst einmal eine Runde im Netz. 

Update 20.00 Uhr

Uff, das war unbefriedigend. Ich habe "Der Kirschbaum... " beendet und frage mich gerade, warum ich das Buch gelesen habe, das sich so kaum mit der Frage beschäftigt, warum Herr Luo nun die Flucht ergriffen hat. Ja, es gibt Andeutungen, aber da die gesamte Story nur aus einer Perspektive erzählt wird, sind Andeutungen und Mutmaßungen nicht wirklich hilfrei oder befriedigend. Jedenfalls für mich. Mit dem Protagonisten wurde ich nicht warm, seine Ehefrau blieb mehr als blass (nur durch seine Augen).  Das Buch wird alsbald im Bücherschrank landen. Nun, im Großen und Ganzen ist meine Lektüreauswahl ja gut bis sehr gut, da darf dann so ein Ausrutscher für mich auch mal drin sitzen. ;) Merlin hat ... ähm die Stellung, also seine, gehalten, lach. Mal sehen, was ich gleich noch mache.

letztes Update 22.55 Uhr
Anettes Erwähnung vom Album 2020 hat mich animiert, mir dieses in der Mediathek anzusehen. Es sind so viele Dinge in diesem Jahr passiert, deren zeitliche Abfolge mir gar nicht mehr so bewusst war. Mir hat außerdem die Ersetzung von T**** durch Twittertroll durchaus gefallen; ist ja auch was Wahres dran. Und am Ende der Doku mit dem Herunterfahren zur Weihnacht dachte ich nur - genau, und deswegen fahren auch so viele in die Wintersportgebiete bei uns und auch anderswo. Selbst wenn es sicum Bewegung an der freien Luft handelt und selbst wenn auf Maske geachtet wird, ist das aus meiner Sicht ein Risiko, dass nicht sein muss, weil halt nicht immer jeder sich an die Regeln hält, weil man vielleicht doch anderweitig zusammenkommt und weil die Verletzungsgefahr erhöht ist und unsere Mediziner eher Entlastung brauchen und nicht noch mehr zu tun. Seufz. 

Ich habe mir zum Tagesabschluss die Kurzgeschichtensammlung "Stories of your Life and Others" von Ted Chiang gekauft und de erste Kurzgeschichte gelesen, in der es um den Turmbau zu Babel geht und u.a. um das, was auf dem langen Weg den Turm hinauf passiert, den die Minenarbeiter zurücklegen, um das Himmelsgewölbe aufzubrechen. Auf den Autor aufmerksam geworden bin ich durch die Verfilmung einer seiner (in dieser Sammlung enthaltenen) Kurzgeschichten. Ich meine den Film "Arrival". Aber viel lesen werde ich heute sicherlich nicht mehr. Ich bin inzwischen schon ins Bett gewandert und werde auch gleich das Licht ausmachen. 

Wir lesen uns! 

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Samstag, 26. Dezember 2020

Weihnachts(lese)tage - 2. Feiertag

Moinsen aus dem Bett, in dem ich mich immer noch befinde. Nach Versorgung des Katers und Frühstückmachen bin ich einfach wieder zurück ins Bett gekrabbelt - und habe inzwischen eine weitere Story aus der "Forward-Collection" gelesen. Paul Trembley (ein mir völlig unbekannter Autor) hat "The last Conversation" durch seinen Erzählstil eine extra Dimension hinzugefügt. Ein Person wacht in einem Zimmer auf, kann sich nicht erinnern, sieht nicht, hat Schmerzen und wird von einer anderen Person versorgt und geleitet und mir war von Anfang an klar, dass etwas nicht "stimmt". Ich war nicht ganz zufrieden - es hat etwas mit der Art und Weise zu tun, wie eine Person im Verlauf der Story agiert und spricht in Bezug darauf, wie die Story endet -, aber das schmälert den Gesamteindruck nicht allzu sehr. 

Update 12.30 Uhr

Ich hätte zwar auch im Bett bleiben können, bin dann aber doch in den Lesesessel gewechselt. In Betracht gezogen hatte ich auch eine Walkingrunde oder einen Spaziergang - aber dann habe ich doch zum dritten Band der Southern-Reach-Trilogie gegriffen und inzwischen rund 75 Seiten von "Akzeptanz" gelesen. Es gibt hier zu Beginn mehrere Zeitebenen und bislang habe ich einen besseren Zugang zu diesem Band als zu Band 2. ;) Merlin leistet mir Gesellschaft - was u.a. das Schreiben am Laptop mal wieder etwas herausfordernd gestaltet. Egal.  

Update 15.00 Uhr
Es ist nicht viel passiert bei mir - ich habe ein wenig Augenpflege gemacht und gelesen, Überraschung. :) De erste Teil von "Akzeptanz" ist beendet, während Merlin auf meinen Armen immer schwerer wurde, je mehr er in den Tiefschlaf ging. Allerdings wechselte er jetzt zum Futter u. ich nutze die Gelegenheit zum Update. Vielleicht werde ich jetzt auch die Lektüre wechseln. Ich werde berichten. :)

Update 17.45 Uhr

Statt eines Nachmittagskaffees habe ich bereits zu Abend gegessen. Ich lerne langsam, in der Küche am Herd geduldiger zu sein. Früher habe ich immer direkt alles auf hoher Hitze versucht zuzubereiten und dann wurde es entweder zu trocken oder brannte schnell an. Inzwischen - übrigens auch dank der Silargan-Pfanne, die nicht antihaftbeschichtet ist - weiß ich um mehr Ruhe und weniger Hitze. :) Um dennoch nicht ewig mit dem Braten zuzubringen, habe ich halt die Kartoffeln in dünne Scheiben gehobelt und einen Teil des des Blumenkohls recht klein verhackstückt (Vorteil: die ganz kleinen Teile ergeben am Ende fast so etwas wie eine möchtegern-Bindung); die restlichen Zutaten kamen dann nach und nach hinein in meine Pfanne. 

Gehört habe ich dabei "Project Hyperion", das mehr und mehr auf das Ende zusteuert. Den Nachmittag im Übrigen habe ich mit Teil II von "Akzeptanz" verbracht und ein wenig Rätselspiel auf der Switch. Jetzt steht neben mir ein Glas Whisky und wenn ich meine Runde im Netz erledigt habe, werde ich noch etwas lesen. :)

letztes Update 21.10 Uhr
Ha! Ich habe das letzte Buch der Souther-Reach-Reihe ausgelesen. Hilfreich war natürlich, dass ich Ruhe hatte und es hier - trotz der Zeitebenen und wechselnden Perspektiven - einen mich interessierenden und fortschreitenden Plot gab - alles verstanden habe ich jedoch nicht. Dabei wird es vielleicht auch bleiben, wenn alles etwas gesackt ist. ;)

Ich werde jetzt noch ein Runde im Netz drehen und dann auch bald in die Schlummerkiste wechseln. 

Wir lesen uns!

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Freitag, 25. Dezember 2020

Weihnachts(lese)tage - 1. Feiertag

Heute startete der Tag deutlich später als gestern, aber immer noch früh genug, um einen ersten Kaffee zu trinken und kurz eine Kommentarrunde zu drehen, bevor ich mich nicht nur zum Aufstehen aufraffte - ich bin sogar eine Runde Walken gewesen. Dabei habe ich "Project Hyperion" weitergehört, inzwischen Buch 4 der Kaiju-Reihe von Jeremy Robinson. Ich finde die Reihe, in der sich auch etliche  aktuelle Genre-Popkultur-Referenzen finden und das in diesem Buch eine extra Meta-Ebene hat, sehr unterhaltsam und topp gelesen von Jeffrey Kafer; für mich eine Popkorn-Hörbuchreihe. ;)


Jetzt aber erst einmal Frühstück.

Update 11.33 Uhr
Ich habe mir vorhin "Autorität" von Jeff VanderMeer gegriffen, den seit Wochen bei mir angefangen herumliegenden zweiten Teil der Souther-Reach-Trilogie. Uff, ich habe Mühe, nicht nur wieder hineinzukommen, sondern auch bei der Stange zu bleiben. Es ist bislang ein mehr ... administrativer Teil mit Machtkämpfen und Paranoia und ich empfinde diese Bereiche des Buches als zu sehr ausgewalzt. Möglicherweise habe ich auch was übersehen im bislang gelesenen Teil dieses Buches. Der Unterschied zu "Auslöschung" ist erheblich und nicht im positiven Sinne - jedenfalls aus meiner Sicht. Mal sehen, ob ich dabei bleibe, dabei dann einschlafe oder vielleicht doch was anderes tue. ;)

Update 13.30 Uhr
Ich musste tatsächlich etwas mit zufallenden Augen kämpfen, bin aber doch ein gutes Stück mit "Autorität" weitergekommen. Hilfreich ist vermutlich, dass das Geschehen zuletzt etwas anzoge, d.h. der Protagonist "Control" einige Aktivitäten entwickelte und Erkenntnisse hatte. Ich hoffe, dass ich das Buch heute im Verlauf des Tages beenden kann - es ist diese Situation, in der ich das Ende wissen will, aber nicht sooo viel Lust habe, es zu erlesen. ;) 

Update 15.45 Uhr
"Autorität" habe ich gerade zu gemacht; es war eine anstrengede Lektüre. Im letzten Drittel zog die Story an und es nicht so, dass die ersten 2/3 irrelevant wären - nur... Ich bin der Ansicht, dass sie deutlich straffer hätten erzählt werden können. Band 3 der Reihe liegt hier - mal sehen, ob ich in diesem Jahr noch dazu greifen werde. ;) 

Eigentlich wollte ich jetzt so langsam aus dem Lesesessel heraus und einen Kaffee trinken - oder vielleicht sogar Abendessen vorbereitet. Aber Merlin schnorchelt gerade auf meinen Oberschenkeln und ich mag ihn nicht stören. Hm, vielleicht die Switch?

Update 18.35 Uhr
Jupp, ich bin zunächst zur Switch gewechselt und habe ein weiteres Rätselspiel begonnen. Aber irgendwan kam dann doch der Hunger durch, also ab in die Küche. Ich habe beim Abendesssenmachen zwei weitere Gläser Sekt getrunken und holla die Waldfee, merke ich diese, lach. Erstmals habe ich Zwiebeln karamelisiert (ist gelungen) und diese dann weiterverwendet.Noch vor ein paar Jahren wäre ich nicht einmal auf die Idee gekommen, so etwas überhaupt in Betracht zu ziehen, weil ich nicht-knusprige Zwiebeln nicht essen wollte (hat eine Essenserinnerung getriggert). Nicht nur habe ich inzwischen gelernt, auch glasige oder karamellisierte Zwiebeln zu mir zu nehmen, heute war also eine Zubereitungspremiere. Sie landeten dann in Eiern, das Ergebnis war ein Tortilla. 

Ich muss aber sagen, dass mich die Kombination nicht recht überzeugte. Ich mag meinen Tortilla doch eher herzhaft; mir kam die Karamellisierung zu stark durch.

Während der Essenszubereitung habe ich weiter "Project Hyperion" gehört und leider kann ich nichts zum Inhalt sagen, da dies alle vorhergehenden Bücher spoilern würde. Ich fühle mich jedenfalls weiter gut unterhalten.

Nun sitze ich wieder im Lesesessel und überlege, ob ich zur Switch oder zum Buch greife. Ich werde berichten. ;)

letztes Update 22.20 Uhr
Ich habe zwei weitere Geschichten aus der Forward-Collection gelesen. Eine ist von Amor Towles und in ihr geht es um künstliche Befruchtung in Komibnation mit Datenstatistik und der Möglichkeit, das soziale Leben des Kindes vorauszuberechnen; die andere war von N.K. Jemisin und befasste sich mit einem Besucher, der wegen HeLa-Zellen einen Planeten (es stellt sich heraus: die Erde) aufsucht und überrascht ist, diesen bewohnt und blühend vorzufinden. Von beiden Autoren habe ich bislang nichts gelesen, beide Geschichten waren gut und kurzweilig geschrieben, allerdings verlor ich etwas das Interesse im letzten Drittel von Towles Geschichte. Nun, nicht jede Kurzgeschichte ich für jeden passend. ;) 

Ich werde mich jetzt in meine Schlummerkiste begeben. Wir lesen uns morgen wieder. :)

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Donnerstag, 24. Dezember 2020

Weihnachts(lese)tage 2020 - Heiligabend

Endlich ein paar Tage Ruhe. Allerdings hätte ich auf _diesen_ Start in den Tag verzichten können, aber so kann halt das Leben mit einem Katertier sein. Merlin saß offenbar etwas quer und so wurde ich vom klassischen Geräusch eines würgenden Katers wach. Um kurz nach fünf, seufz Nach Problembeseitigung bin ich dann zwar wieder ins Bett gekrabbelt, aber ich konnte nicht mehr einschlafen, auch, weil gerade Regen heftig herunterging und laut war. Also gab es einen ersten Kaffee und Zeit im Netz, u.a. auf comixology. Ich muss ja die Angebote im Blick behalten. ;) 

Später habe ich mir dann "Ark" von Veronica Roth als Teil der von Blake Crouch initiierte Forward Collection ausgeliehen. Aufhänger der Sammlung ist "Leben während eines technologischen Durchbruchs" und V. Roth (von der ich bislang nichts gelesen habe) schreibt über eine junge Frau die mit anderen Pflanzen für eine Arche vor dem Hintergrund einer unabwendbaren Apokalypse katalogisiert.  Es war eine recht ruhig erzählte Kurzgeschichte mit Rückblenden. Ich habe mir zwei weitere Kurzgeschichten aus der Sammlung geladen und bin neugierig, was andere Autoren beitragen. Ach ja, nebenher gab es dann auch Frühstück. Im Bett. :) Mal sehen, ob ich gleich zur nächsten Kurzgeschichte greife oder ein wenig auf der Switch in meinem Rätselspiel weitermache. Ich werde berichten.

Update 11.25 Uhr
Ich habe ein wenig meine Abos auf Youtube gecheckt und bin dann zur Switch gewechselt, um mein Rätselspiel zu beenden. Es ist nicht sehr anspruchsvoll, meist sind es Kombinations- und Suchrätsel an verschiedenen Plätzen der Spielkarte mit einer Grundstory (in diese Fall wurde sie von den wilden Schwänen inspiriert), aber es entspannt und unterhält mich ohne zu frustrieren und es gibt nach ein paar Stunden Spielzeit auch einen Abschluss. 

Draußen ist es inzwischen heller, aber nicht freundlich geworden und die Nachrichten über die Covid-Zahlen  in Deutschland konkret machen mich traurig und wütend, weil diese Entwicklung vermeidbar war und ich kann kann nur hoffen, dass sich möglichst viele Menschen an die Empfehlungen zur Kontaktvermeidung, mindestens Reduzierung, das Benehmen und die Schutzmaßnahmen und das Tragen der Maske halten. Die Mutation war nur eine Frage der Zeit; mich überrascht das nicht bei der Verbreitung des Virus und der regionalen Vermengungen und ich gehe davon aus, dass verschiedene Stämme in Deutschland bereits vorkommen. 

Seufz, ich glaube, ich tauche erst einmal wieder in eine andere Welt ab. 

Update 13.15 Uhr
Ich habe mir die nächste Geschichte aus der Forward-Collection gegriffen, die der Editor Blake Crouch geschrieben hat. In diesem Jahr habe ich von ihm "Recursion" gelesen und war sehr angetan und vor einigen Jahren hat mich "Dark Matter" von ihn in Bann gezogen. Auch hier war ich sehr schnell in der Story drin, in der es um eine eine Künstliche Intelligenz geht, die aus einer nur kurfristig auftauchenden Nebenfigur eines Computerspiels während des Testings entwickelt. Aktuell habe ich etwas mehr als die Hälfte der Story gelesen, aber ich werde gleich zum Fernseher wechseln und entweder einen Film oder eine Clip anmachen - das wahnsinnig glamouröse Heiligabendmittagessen kommt gleich aus dem Backofen: TK-Pizza, lach.

Update 17.30 Uhr
Bei mir die Bescherung bereits vorbei, lach, es gab dieses Jahr auch nicht viel. Ich habe mir selbst Wein und einen japanischen Blend-Whiskey geschenkt, Merlin bekommt erneut das super-gute-Jungbullen-Rindfleisch und meine arbeitsfreie Anwesenheit für die nächsten Tage, aber es gab Weihnachtspost und einen von mir sehr geschätzten Gutschein von den Chefs. ;)

Am Nachmittag habe ich die Kurzstory von Blake Crouch ausgelesen, die zwar länger als die von Frau Roth war, aber dennoch auf begrenzter Seitenzahl Charakterentwicklung und Bindung sowie eine mich fesselnde Story über Künstliche Intelligenz, Kreation und Verantwortung vermittelte. Ich habe mir auch ein Stück von meinem am Sonntag selbstgebackenen Mandarinenkuchen gegönnt, der weiterhin erstaunlich saftig ist (im Teig ist auch geschreddertes Obst enthalten). Beim nächsten Mal werde ich aber die für die "Scheibenschicht" die Mandarinen vorher schälen nicht einfach nur die Schale abpellen, um auch die restlichen weißen leicht bitteren Teile zu vermeiden. ;)

Vermutlich werde ich jetzt in meinem vorhin angefangenem Comic weiterlesen, "Daytripper", später mehr dazu.

letztes Update heute:
Ein bisschen Kaiju-Thriller (Hyperion-Project), ein bisschen youtube, ein bisschen Katerkuscheln (der spontan die letzte Ecke u. die Krümel von meinem Kuchenteller geklaut hat) und das Beenden von "Daytripper" von Fabio Moon und Gabriel Ba - das habe ich seit dem letzten Update gemacht.  Der Comic ist ungewöhnlich und berührend. Der Protagonist Bras ist ein in Brasilien lebender Schriftsteller und verdient sein täglich Brot mit dem Schreiben von Nachrufen. In dem Comic konzentrieren sich die Künstler auf ganz bestimmte Tage (manchmal einer  (z.B. sein Geburtstag), manchmal mehrere)  im Leben von Bras - und bringen jede Episode zu einem Ende, um neu zu beginnen. Was ist wichtig und wie erkennt man es, was motiviert und bringt uns voran, welche Bedeutung haben Eltern, Geliebte, Freunde. Das war ein interessantes Leseerlebnis und sicher eins, das Wiederholungswert hat - auch die zeichnerische Gestaltung als Gesamtkonzept mochte ich sehr. 

Ich weiß noch nicht, wie ich den heutigen Abend beenden werde - lesend oder im Netz oder früh schlafend. So oder so, wir lesen uns morgen wieder. 

Liebe Grüße und Wünsche für Euch zu den Jahresendfeiertagen.


Montag, 21. Dezember 2020

Lebenszeichen, Weihnachts- u. Jahresendlesen

Ich hatte am letzten Samstag noch vor, am letzten Sonntagslesen in diesem Jahr teilzunehmen, aber als ich dann am Sonntag vom Walken nach Hause kam, dann auch noch auf dem Sofa einschlief, konnte ich mich nicht mehr aufraffen. Zum Lesesonntag gehört auch der Austausch ... und ehrlich gesagt, war ich einfach froh, nicht "reden" bzw. schreiben zu müssen. Die Arbeit ist aufgrund des Fachkräftemangels bei uns im Büro sowieso schon herausfordernd - und es gibt so viele Menschen, die unbedingt in diesem Jahr noch Sachen erledigen oder in Gang setzen wollen und zu uns kommen, dass meine Kolleginnen und ich alle mehr arbeiten. Es ist stressig. Um so mehr freue ich mich, dass es für mich mit dem Urlaub zwischen den Feiertagen klappt. Es stehen im Büro Umräumarbeiten an, sodass wir den Betrieb sehr weit herunterfahren und an den Räumarbeiten an den drei Tagen vor Silvester muss ich  nicht teilnehmen. Heiligabend und Silvester haben wir sowieso zu, sodass ich ab dem 24. bis ins neue Jahr eine Verschnaufpause habe, bevor es im Büro dann direkt mit Schulungen losgeht. 

Nachdem Lesesonntage und auch das Adventslesen von mir nicht wahrgenommen wurden, will ich aber wenigstens wie in den letzen Jahren mein Weihnachtslesen und das anschließende Jahresendlesen praktizieren und dieses hier im Blog begleiten. Vielleicht mag sich mir ja jemand ganz oder an ausgewählten Tagen anschließen? In diesem Zusammenhang: Ich habe gesehen, dass Neyasha über einen Lesemarathon nachdenkt - auch wenn mich ein klassischer Marathon nicht reizt (wie gesagt, ich bleibe bei meinem Weihnachts-/Jahresendlesen), vielleicht habt Ihr ja Lust (klick)?  

 Wir lesen uns!