In der Nacht ist es in der Tat ab 1.00 Uhr ruhig geworden, aber letztlich ab in der Schlummerkiste sind Merlin und ich erst gegen 2 Uhr. Geweckt wurde ich heute früh nicht von Merlin, sondern von Krähen, die sich frühmorgens vermutlich über den Dreck auf der Straße unterhalten haben. Diese Beschwerden eskalierten lautet netterweise erst gegen halb neun, sodass ich dann auch hoch bin und Merlin versorgt und dann mein Frühstück zubereitet habe.
Jetzt muss ich "nur" entscheiden, welches Buch ich als erstes in 2019 beginnen werde. :)
Update 12.45 Uhr
Seufz, ich scheine mich in die Reihe derjenigen einreihen zu müssen, deren Geschirrspüler kaputt gegangen ist. Ich hatte schon länger Probleme, manche Programme zu aktivieren, aber irgendwie sprang das Teil immer noch mal an. Heute allerdings bislang nicht. Nun, ich hatte schon darüber nachgedacht, das Gerät gegen ein neues sparsameres auszutauschen ... Ich werde dann am Samstag mal hier zum örtlichen Handel gehen, der hoffentlich auch austauscht und installiert. Vielleicht kann bei dieser Gelegenheit auch gleich die Spüle ausgetauscht werden, mit der ich schon länger hadere, weil - so hübsch das helle Material beim Küchenkauf auch war, es ist extrem empfindlich, ich bekomme es schon länger nicht mehr richtig sauber und es hat auch ein zwei defekte Stellen.
Lesetechnisch habe ich heute früh nicht zu einem der Weihnachtsbaumbücher gegriffen, sondern die ersten 100 Seiten in "Eiswelt" von Jasper Fforde gelesen. Der Roman spielt auf einer parallelen Erde, in welcher der Winter tiefer und länger andauert und Menschen begonnen haben, "Winterschlaf" in Dormitorien zu praktizieren, während einige Menschen wach bleiben und überwintern. Bei der Hibernation gibt es die pharmazeutisch induzierte Methode, in welcher die Droge Morphenox eine Rolle spielt - so man sie sich denn leisten kann, also nicht für alle Bevölkerungsschichten-, offenbar gibt es auch Gegenbewegung, die für eine andere Verteilung der Droge steht und scheinbar auch Anhänger einer natürlichen Methode (auf beide wird aktuell noch nicht wirklich eingegangen). Risikolos ist die Hibernation nicht, es gibt einen Schwund - sei es durch Schlaftod aufgrund technischer Probleme oder weil die Körperreserven aufgebraucht sind (daher werden auch Träume unterdrückt, da sie nur Energie verschwenden, die für die Hibernation anderweitig benötigt wird), weil man in der Vorschlafzeit nicht genügend Kalorien angesammelt hat oder durch neuronalen Kollaps, der allerdings auch dazu führen kann, dass man aus der Hibernation wieder aufwacht. Diese Nachtwandler genannten Menschen haben jedoch nur noch rudimentäre Erinnerungen zum Gehen und Essen, manchmal auch langgelernte Fähigkeiten wie das Rezitieren eines Gedichts. Und an dieser Stelle überlegte ich dann das erste Mal, ob ich den Roman wirklich weiterlesen möchte. Diese Nachtwandler sind, wenn man sie sich selbst überlässt, Zombies und ... *schüttel*. Beunruhigend ist zudem, was mit ihnen passiert, wenn sie von staatlichen Behörden aufgefunden werden - sie werden, wenn möglich, umgewandelt für gleichbleibende stoische Tätigkeiten oder, wenn das nicht mehr geht, für die übrige Bevölkerung als potentielle Ersatzteillager genutzt (und es gibt offenbar auch andere Möglichkeiten). Der Schwund (bei Hibernation bzw. normaler "Überwinterung") führe auch gesellschaftlichen Änderungen - das Geschlechterverhältnis wurde auf 70 : 30 verändert, es gibt Schwesternschaften der Unaufhörlichen Austragung, es gibt Austragungsbefreiungen ... Diese ersten 100 Seiten waren gleichermaßen fesselnd wie beunruhigend und schrecklich.
Update 16.15 Uhr
Hm, vielleicht hat mich der Geschirrspüler gehört, denn bei meinem entnervten nochmaligen Versuch rödelte er auf einmal bei einem der Programme los. Ich werde aber dennoch versuchen, mich direkt im Januar um dieses Küchen"problem" zu kümmern, wollte ich ja sowieso schon seit ein paar Monaten. ;)
In "Eiswelt" habe ich erst einmal nicht weiter gelesen; ich brauchte etwas anderes und griff zu "Miss Gladys und ihr Astronaut" von David M. Barnett. Nachdem ich die ersten ca. 135 Seiten gelesen habe, frage ich mich tatsächlich zunächst, ob man Witwen auch als "Miss" bezeichnet. Das aber nur am Rande. Der 47jährige (!) Thomas Major, seines Zeichens Chemotechniker, gelangt aufgrund bestimmter Umstände in das Raumschiff, das Großbritannien zum Mars schickt. Er soll als erster Mensch die Vorbereitungen für die weiteren Expeditionen treffen, was offenbar viel mit Kartoffelanbau zu tun hat, wie Thomas lernt (ließ mich spontan an Andrew Weirs "The Martian" denken). Thomas ist allzu glücklich, von der Erde wegzukommen; er ist ziemlich unhöflich, mürrisch und nicht sehr beliebt bei Ground Control. Als er bereits auf dem Weg zum Mars ist, versucht er, seine Exfrau anzurufen - und landet auf dem Handy von Gladys, einer 71jährigen, die mit ihren zwei minderjährigen Enkeln (James, offenbar noch ein Kind, und Elly, Teenager) zusammenlebt. Gladys ist an Demenz erkrankt, ihr Sohn Darren ist im Gefängnis, die Schwiegertochter verstorben und alle drei versuchen krampfhaft, am System vorbei zu kommen bis Darren entlassen wird, damit weder Gladys unter Betreuung noch die Kinder in die Pflege kommen ... Ihre Geschichte wird im Wechsel mit Toms Geschichte (mit Rückblenden in seine Kindheit und Jugend) erzählt und von diesen drei Strängen interessiert mich die von Gladys am ehesten, dann Toms Rückblenden, während mich der 47jährige Thomas aufgrund seines schon störrisch-kindischen Gebares in seinem aktuellen Job derzeit einfach nur nervt.
Also werde ich mich mal kurz von Gladys und Tom verabschieden und auf meinen Magen hören. Ich habe nämlich Hunger, weil ich das Mittagessen habe ausfallen lassen. :)
22.15 Uhr letztes Update Neujahr 2019
Doch, ich mag gebratene Pilze und Frühstücksspeck auf Toast, auch am späten Nachmittag. :)
Den Nachmittag habe ich abwechselnd in einer Höhle (Rusty-Lake-Spiel) und mit Gladys bzw. Major Tom verbracht. In dem Spiel bin ich recht gut vorangekommen, allerdings bin ich jetzt unter dem See und muss mechanische Rätsel lösen. Das verschiebe ich wohl auf einen anderen Tag."Miss Gladys und ihr Astronaut" habe ich beendet und es war ... nett. Ich kann nicht sagen, dass mich der Roman vom Hocker gerissen hat und auch wenn ich die persönlichen Beziehungen und Probleme und den Stress im Haushalt von Gladys sowie Toms Rückblenden grundsätzlich interessant geschildert fand, war der Rest der Geschichte für mich zu vorhersehbar. Nun, dieses von mir ausgesuchte Weihnachtsbaumbuch war halt nicht so recht was für mich. ;)
Merlin hat den Neujahrstag hauptsächlich schlafend verbracht; ich kann mir vorstellen, dass ihm auch noch die gestrige Anspannung in den Knochen steckte. Ich werde jetzt auch in die Koje wechseln, denn ab morgen früh geht es wieder ins Büro und die letzte Nacht war ja auch für mich etwas kürzer.
Ich vermute stark, wir lesen uns am 3. Samstag im Januar wieder hier in diesem Theater.
Bis denne!


Es ist immer gut, wenn die lieben Fellnasen den schlimmsten Tag des Jahres einigermaßen gut überstehen.
AntwortenLöschenWünsche euch ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr. :)
Vielen lieben Dank, Raven, den wünsche ich Dir und all Deinen Lieben auch! Gestern war die Socke wirklich ruhig und wirkte doch noch ziemlich mitgenommen vom Vortag, aber heute kräht der Held mich schon wieder normal an und behauptet, ich hätte ihm zwei Wochen nichts zu futtern gegeben. Das ist natürlich falsch, es waren höchstens 7 oder 10 Tage oder so. :D
LöschenDer arme Merlin war vermutlich doch ganz schön geschafft von der Nacht - gut, dass ihr den Tag so geruhsam miteinander verbringen konntet. Das mit der Spülmaschine ist ärgerlich, ich hoffe, du findest problemlos Ersatz! Meinen Handwerkeranruf werde ich wohl noch ein bisschen verschieben, bis ich weiß wie teuer die neue Brille wird, die ich mir nun zwangsweise gönnen muss. *grummel*
AntwortenLöschenIch hoffe, du verbringst die kommenden Wochenenden (bis zum 3. Sonntag im Monat) genauso entspannt wie die Feiertage und hattest heute einen nicht so anstrengenden Start ins Arbeitsjahr.
Jupp, war er, Konstanze, das hat sich dann Neujahr bei ihm ähnlich gezeigt wie bei Christie. :)
LöschenBei der Spülmaschine werde ich hier zum örtlichen Händler gehen,von dem ich auch meine aktuelle Waschmaschine u. den Trockner habe, wie schon geschrieben. Ich habe keine Lust, falls was mit dem Gerät in der Gewährleistungszeit sein sollte, bei einem Onlineunternehmen oder in der nächsten Stadt beim Elektromarkt hinterherzutelefonieren. Da bezahle ich zur Not auch mehr; bestimmte Marken haben sie hier vor Ort im Laden u. ich kann mir vorstellen, dass sie zur Not auch bestellen. ich hoffe nur, wie gesagt, dass ich viell. auch gleich die Spüle miterledigen kann, die nervt mich auch schon seit mindestens einem Jahr. ;)
Das mit der Brille ist extrem ärgerlich. Vielleicht hat Elena ja recht und Euer Optiker macht Euch ein gutes "Gesamtangebot". Vielleicht hat er ja auch gerade bestimmte Angebotswochen, toi,toi,toi. Auf die Brille bist zu wahrscheinlich auch stärker angewiesen als auf den Geschirrspüler, so ärgerlich das auch ist.
Der Tag heute hat mir viel Orga-Arbeit beschert, weil ich in der Aktenkontoführung einiges nacharbeiten musste. Irgendwann muss das ja auch gemacht werden, damit der Steuerberater weiterarbeiten kann. :) Jedenfalls war es heute ruhig; ich hoffe, dass das noch bis kommenden Montag mit der Ruhe anhält ...
Ich hoffe, dass Merlin inzwischen die Silvesternacht vollständig verarbeitet hat. Christie ist immer noch etwas müder als normal, aber das wird sich auch wieder einpendeln. :)
LöschenIch würde an deiner Stelle auch zum örtlichen Händler gehen. Gerade bei Dingen, die auch mal eine Reparatur benötigen könnten, habe ich gern einen direkten Ansprechpartner und nicht ein anonymes Onlinehaus.
Sehr, sehr ärgerlich. Ein "Gesamtangebot" gab es, teuer wird es trotzdem - vor allem, da ich bei meiner "neuen" und noch heilen Brille jetzt auch ein Glas austauschen lassen werde, weil mein eines Auge deutlich schlechter geworden ist. Also haben wir gestern im Prinzip den Auftrag für 2 1/2 Brillen gegeben und damit ist das Erparte weg. Nur gut, dass überhaupt Erspartes da war ...
Ich hoffe, auch die restliche Arbeitswoche verlief einigermaßen ruhig! Ansonsten musst du ja jetzt nicht mehr so lange durchhalten und hast zum Glück schon wieder ein Wochenende vor dir. :)
Ja, er kräht inzwischen fröhlich wieder in der Gegend herum. Und uff, Mist, das Jahr geht los und das Ersparte ist weg. Aber es hilft ja nichts, Ihr müsst ja sehen können ...
LöschenNach den drei Tagen bin ich übrigens genauso erledigt wie nach einer normalen Woche. Mittwoch war es noch ruhig, aber offenbar sind ab Donnerstag dann wieder alle zur Arbeit gegangen oder hatten Neujahr verkraftet, das Telefon ging sehr viel und die Chefs legten auch los. Ich bin froh, dass meine Kollegin am nächsten Dienstag wieder aus dem Urlaub zurück ist. ;)
Ja, das dachten wir dann auch.
LöschenVerflixt! Dass die Leute das neue Jahr aber auch nicht langsam anfangen lassen können! Gut, dass du am Mittwoch schon mal ein paar Sachen wegarbeiten konntest.
Mich hat "Miss Gladys und ihr Astronaut" auch nicht so recht überzeugt. Schade, die Beschreibung klang so vielversprechend.
AntwortenLöschenToitoitoi für den Geschirrspüler!
Ich war heute in dem Laden vor Ort, Neyasha, und habe mir einen neuen ausgeschaut - mein aktuelles Gerät arbeitet sozusagen je nach Gusto und eigentlich nur noch ein Programm (nach diversen Resets), also muss das halt jetzt auch sein, seufz.
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